Das Wichtigste in Kürze

Patientensicherheit Schweiz ist ein unabhängiger, der Exzellenz verpflichteteter und praxisorientierter Thinktank im schweizerischen Gesundheitswesen.

Gemeinsam mit den Leistungserbringenden und Akteuren im Public-Health-Bereich lanciert und realisiert die Stiftung nationale Qualitäts-Pilotprogramme und Forschungsprojekte.

Ihr Ziel ist es, die Sicherheitsrisiken in der Versorgung von Patientinnen und Patienten im stationären und im ambulanten Bereich zu reduzieren und die Entwicklung der Patientensicherheit in der Schweiz wirksam zu unterstützen und nachhaltig zu fördern.

Patientensicherheit Schweiz arbeitet zu einer breiten Palette von Themen, so zum Beispiel die Medikationssicherheit, die sichere Chirurgie oder die Sicherheit bei Blasenkathetern.

Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler: Patientensicherheit Schweiz geht davon aus, dass Fehler ihre Ursache in der Organisationsgestaltung haben. Ihr Ansatz ist deshalb ein systemischer, basierend auf wissenschaftlicher Evidenz.

Gemeinsam mit Pilot- und Partnerbetrieben entwickelt die Stiftung Handlungsempfehlungen und Umsetzungshilfen, welche die Leistungserbringer (z. B Akutspitäler, Alters- und Pflegeheime, Spitex) und ihre Mitarbeitenden (z. B. Chefärztin, Spitalapotheker, Fachfrau für Gesundheit) zugunsten einer sicheren, fehlerfreien Behandlung und Betreuung einsetzen.

Vision

Die Patientensicherheit ist ein prioritäres Thema im schweizerischen Gesundheitswesen. Die Patientensicherheit wird stetig und nachhaltig verbessert. Alle Fachpersonen und Betriebe im Gesundheitswesen nehmen ihre Verantwortung für die Patientensicherheit wahr.

Die Patientensicherheit ist ein fester Bestandteil in der Aus-, Weiter- und Fortbildung im Public-Health-Bereich. Das Thema der Sicherheitskultur als Grundlage zur Förderung der Patientensicherheit ist in allen Gesundheitsorganisationen etabliert.

Patientensicherheit Schweiz ist das führende Kompetenz- und Referenzzentrum für Patientensicherheit in der Schweiz. Sie ist ein bevorzugter Kooperationspartner der Akteure im schweizerischen Gesundheitswesen.

Gemeinsam mit den Leistungserbringern im Gesundheitswesen entwickelt die Stiftung wirksame Lösungen zur nachhaltigen Förderung der Patientensicherheit. Sie erarbeitet die notwendigen Grundlagen auf wissenschaftlicher Basis und unterstützt und fördert deren Verbreitung und Anwendung im Gesundheitsbereich.

Gründung

Zwei katastrophale «never events», die tödliche Seitenverwechslung bei einer Beinamputation und eine fatale Ampullenverwechslung führten 2001 dazu, dass die damalige Bundesrätin eine Task Force ins Leben rief. Diese sollte Vorschläge für ein nationales Programm zur Erhöhung der Patientensicherheit machen. Gefordert wurde unter anderem die Schaffung eines landesweiten Zentrums für Patientensicherheit.

Mit der einmaligen Anschubfinanzierung des Bundesamts für Gesundheit (BAG) wurde am 18. November 2003 die Stiftung Patientensicherheit Schweiz gegründet.

Jahresbericht

Der Jahresbericht von Patientensicherheit Schweiz zeigt die Leistungen der Stiftungen für das Berichtsjahr auf.

Die Jahresrechnung ist in den Jahresberichten offengelegt. Beatrice Montgomery-Furrer, Bereich Finanzen, gibt dazu gerne Auskunft. Kontakt: T +41 43 244 14 80, info@patientensicherheit.ch