Medienmitteilungen

Schweizer Never Event-Liste präsentiert

Stiftung Patientensicherheit fordert nationales Melderegister!

 

Im Gesundheitswesen ist gut dokumentiert, was alles «beinahe» schief gegangen ist, aber nichts darüber, was wirklich zu ernsten Folgen geführt hat. Nun sollen eine nationale Never Event-Liste und ein Melderegister den Umgang mit diesen Ereignissen verbessern.


Grosse Beteiligung an der Aktionswoche 2021

Von verschiedenen Organisationen wurden an die 100 Beiträge zur diesjährigen Patientensicherheitswoche geleistet. Höhepunkt und zugleich Abschluss war die schweizweite Beleuchtungsaktion am World Patient Safety Day gestern.


Heute startet die Aktionswoche Patientensicherheit 2021

Die Aktionswoche Patientensicherheit vom 13. bis 17. September weist mit elf symbolischen Wissenskarten darauf hin, dass alle im Laufe des Lebens mit Patientensicherheit in Berührung kommen. Gesundheitsinstitutionen haben basierend darauf eigene Patientensicherheitsmassnahmen in einer Videoaktion beschrieben. Diese Videos sind in einer «Landkarte der Schweizer Patientensicherheitsaktionen» ab heute auf der Website und den Social Media-Kanälen der Stiftung veröffentlicht. Höhepunkt der Woche ist die schweizweite Beleuchtungsaktion am World Patient Safety Day am Freitag.

 


Aktionswoche Patientensicherheit vom 13. – 17. September 2021

Patientensicherheit über die Lebensspanne

Die Aktionswoche 2021 weist darauf hin, dass alle im Laufe des Lebens mit Patientensicherheit in Berührung kommen. Die diesjährigen Aktionen: Monumente und Gebäude in Orange erstrahlen lassen und das Engagement mit Wissenskarten zu konkreten Lebenssituationen und daraus abgeleiteten Videoaktionen in den Fokus rücken.

 


Internationale Patientensicherheitstagung 2021 am 18.-19. November 2021

Niemals wieder?! Was verraten uns Never Events über die Patientensicherheit?

Eigentlich sollten Never Events nie passieren. Sie tun es aber doch. Einige Länder haben deswegen Meldesysteme; die Schweiz noch nicht. Mit der weltweit ersten monothematischen Tagung dazu will die Stiftung Patientensicherheit die Auseinandersetzung mit Never Events forcieren. Am Kongress wird eine Schweizer Never Events-Liste vorgestellt

 


Nationale Lösung gefordert: Berichts- und Lernsysteme gesetzlich schützen

Im Frühjahr 2021 hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) das Gutachten «Gächter/Vokinger» publiziert, das Rechtsunsicherheiten rund um den Vertraulichkeitsschutz von Berichts- und Lernsystemen abklärte. Die Gutachter kommen zum Schluss, dass es eine explizite gesetzli-che Grundlage braucht. Dem kann die Stiftung Patientensicherheit nur beipflichten. Sie fordert, Berichts- und Lernsysteme einem gesetzlichen Schutz zu unterstellen. Sonst geht eine wichti-ge Patientensicherheitsmassnahme verloren – dies zulasten der Patientinnen und Patienten.


Fehlermeldesysteme sind Lernsysteme und müssen geschützt werden

Die Justiz darf bei Haftpflichtverfahren auf Critical Incident Report Systeme (CIRS) zugreifen. So entschied das Bundesgericht im Jahr 2016. Dies hat fatale Folgen: Aktuell werden deswegen nur noch unkritische Fälle gemeldet. Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz fordert deshalb, Meldungen in medizinischen Berichts- und Lernsystemen einem besonderen gesetzlichen Schutz zu unterstellen. Eine erste Behandlung der Motion Humbel findet – fast zwei Jahre nach deren Einreichung – am 29. Oktober 2020 im Nationalrat statt.


Wie steht es um die Resilienz der Schweizer Gesundheitsorganisationen?

Die Aktionswoche Patientensicherheit vom 14. bis 20. September dreht sich um Resilienz von Systemen als wichtige Voraussetzung für die Patientensicherheit. 570 Mitarbeitende des Gesundheitswesens aller Landesteile haben an einer Umfrage zu ihren Erfahrungen während der Coronavirus-Pandemie teilgenommen. Dabei standen fünf Resilienzfaktoren im Zentrum: Antizi-pieren, Monitorisieren, flexibles und situationsangepasstes Reagieren, Co-Ordinieren und Lernen. Ab 14. September 2020 publiziert die Stiftung dazu an fünf Tagen täglich ein Plakat mit einer Auswahl der rund 2000 Aussagen sowie einen...


Umsetzung der Qualitätsvorlage Stiftung: Patientensicherheit fordert Anpassungen

Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz leistet als nationales Kompetenzzentrum Grundlagenarbeiten für Patientensicherheit, die sonst keine Institution in der Schweiz übernimmt. Die vom Bundesrat vorgeschlagene Verordnung muss nachgebessert werden, damit diese Leistung nicht gefährdet wird.


Patientensicherheit und Kostendruck: Strategien und Lösungen zur Ver-einbarkeit von Qualität und Wirtschaftlichkeit

Das Topmanagement im Spital muss Kosteneffizienz, Qualitätssicherung und eine exzellente Patientenversorgung unter einen Hut bringen. Doch sind Patientensicherheit und Rentabilität überhaupt vereinbar? Diese Frage stand im Zentrum einer internationalen Tagung für Topkader im Schweizer Gesundheitswesen, die vom 15. bis 16. November in Zürich stattfand. Eingeladen hatte die Stiftung Patientensicherheit Schweiz. Die Voten der namhaften Referierenden aus der Schweiz und dem englischsprachigen Raum zeigten: Es gibt keine einfachen Lösungen ange-sichts der äusserst komplexen Ausgangslage, jedoch...


Gemeinsam für die Patientensicherheit einstehen

Zeitgleich mit dem Start einer globalen Kampagne für Patientensicherheit ruft die Stiftung Patientensicherheit Schweiz die Bevölkerung und Gesundheitseinrichtungen auf, sich für eine sichere Schweizer Gesundheitsversorgung einzusetzen. Die fünfte «Aktionswoche Patientensicherheit» dauert vom 16. bis 22. September. Das Motto lautet «Interaktives Lernen im Room of Horrors», ein simples und spielerisches Lernformat für die sichere Patientenbehandlung.


Interaktives Lernen im «Room of Horrors» – Kampagnenmaterial für Spitäler zur «Aktionswoche Patientensicherheit 2019» ist bereit

Das interaktive Lernen im «Room of Horrors» steht im Fokus der diesjährigen Aktionswoche für Patientensicherheit der Stiftung Patientensicherheit Schweiz. Gesundheitseinrichtungen sind eingeladen, diese niederschwellige und praxisnahe Lernmethode mit ihren Mitarbeitenden vor Ort durchzuführen. Patientensicherheit Schweiz hat dazu Materialien entwickelt und berät und unterstützt Spitäler beim Einrichten eines solchen Trainingsraums. Die «Aktionswoche Patientensicherheit 2019» dauert vom 16. bis 22. September. Sie findet anlässlich des ersten WHO-Welttags der Patientensicherheit statt.


Mit dem «Room of Horrors» Risiken erkennen und Fehler vermeiden

Der «Room of Horrors» ist eine niederschwellige, praxisnahe Lernmethode für Mitarbeitende im Gesundheitswesen. Ein Training im «Room of Horrors» schärft das Situationsbewusstsein und hilft, Risiken im Klinikalltag zu erkennen und Fehler zu vermeiden. Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz hat dazu ein Handbuch erarbeitet mit Unterstützungsmaterialien zu sechs Szenarien von der Herzchirurgie bis zur Pädiatrie. Das Handbuch steht Spitälern und weiteren Gesundheitsein-richtungen kostenlos zur Verfügung.


Parlament schafft gesetzliche Grundlage für die Patientensicherheit

Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz begrüsst den Parlamentsentscheid zugunsten einer nachhaltigen Verbesserung der Patientensicherheit auf solider rechtlicher Basis. Mit der KVG- Revision wird die Grundlage geschaffen, um Programme für Qualität und Patientensicherheit langfristig zu finanzieren.


Mehr Qualität in der Morbiditäts- und Mortalitätskonferenz

Ein neuer Leitfaden für sogenannte Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen, ein bewährtes Lernformat nach Patientenschädigungen im Spital, und ein neues nationales Pilotprogramm zum optimalen Einsatz der chirurgischen Checkliste: Dies sind die zwei jüngsten Arbeiten der Stiftung Patientensicherheit Schweiz, die sich seit 15 Jahren für nachhaltige Verbesserung der Patientensicherheit einsetzt.


Doppelkontrolle – Anleitung für sichere Checks bei Hochrisiko-Medikation

Sicherheitschecks bei der Patientenversorgung gehören zum klinischen Alltag. Bei Hochrisiko-Arzneimitteln, etwa für Krebspatienten, kommt oft die so genannte Doppelkontrolle zur Anwendung. Aus Sicht der Patientensicherheit verlaufen die Doppelkontrollen im Medikationsprozess häufig nicht optimal, und es gibt keine nationalen Standards. Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz hat deshalb erstmals für Schweizer Spitäler eine Empfehlung mit praktischen Tipps zur Kontrolle von Hochrisiko-Medikation erarbeitet. Sie helfen Gesundheitsfachleuten, Checks im Medikationsprozess optimal zu planen und zu...


CIRS-Meldesystem bei Behandlungsfehlern – Vertraulichkeitsschutz geht vor

Rund 230 Fachleute aus Gesundheitswesen, Politik, Recht und Luftfahrt diskutierten heute an der CIRRNET-Tagung von Patientensicherheit Schweiz in Bern über das Spannungsfeld zwischen dem Vertraulichkeitsschutz von Mitarbeitenden im Gesundheitswesen bei freiwilligen Meldungen von Fehlern in der Behandlung von Patienten einerseits und der Strafverfolgung andererseits.

 


«Der Tod von Digital Health sind Lücken im System»

Das elektronische Patientendossier ist im Fokus der «Aktionswoche Patientensicherheit» vom 17. bis 23. September. Sie sensibilisiert für die Risiken und Chancen der Digitalisierung im Gesund-heitswesen zugunsten des besseren Schutzes von Patientinnen und Patienten. Rund 20 Spitäler be-teiligen sich an der Aktionswoche, einer Initiative der Stiftung Patientensicherheit Schweiz anläss-lich des International Patient Safety Day.


Mehr Sicherheit bei Blasenkathetern

Blasenkatheter kommen in Spitälern verbreitet zum Einsatz. Doch die Infektions- und Verletzungsgefahr für Patienten ist erheblich und kann zusätzliche Kosten verursachen. Das nationale Pilotprogramm «progress! Sicherheit bei Blasenkathetern» liefert wissenschaftliche Daten und praxiserprobte Empfehlungen für einen besseren Schutz der Patientinnen und Patienten.


Experten fordern Medikationschecks im Spital!

Patientensicherheit Schweiz lanciert Charta, mit der Stakeholder den systematischen Medikationsabgleich zum Standard in Spitälern erklären.


Ausgewählte Medienbeiträge über die Stiftung und ihre Programme

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