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Vincristin immer in den Infusionsbeutel

Die neue Studie von Patientensicherheit Schweiz zum Krebsmedikament Vincristin ist abgeschlossen. Sie zeigt, dass die einfachste Massnahme, um eine Verwechslung mit intrathekalen Therapien zu vermeiden, zu wenig umgesetzt wird. Die Stiftung ruft die zuständigen Fachpersonen in der Schweiz dringend auf, Vincristin nur noch in Infusionsbeuteln mit einem Volumen von über 50ml und nicht in Spritzen zuzubereiten. Denn wird das Medikament mit einer Spritze in den Rückenmarkskanal gespritzt, führt dies meist zum Tod der Patienten und Patientinnen.


Multiprofessionalität für Patientensicherheit

Psychologische Sicherheit ist zentral bei einer erfolgreichen Teamarbeit. Dies schreibt Julia Boysen, Geschäftsführerin der Stiftung Patientensicherheit Schweiz in der April-Ausgabe der Zeitschrift Competence. Das gilt auch für Teamarbeit im Gesundheitswesen.


KVG-Revision – Stärkung von Qualität und Wirtschaftlichkeit

Die Patientensicherheit und die Qualitätsentwicklung sollen im revidierten Krankenversicherungsgesetz verankert werden.


Gefahr durch Wechselwirkungen von Medikamenten

Für die Medien ist die Stiftung Patientensicherheit Schweiz eine gefragte Anlaufstelle. Jüngst gab der wissenschaftliche Leiter, Prof. Dr. Schwappach dem TV-Magazin PULS und der Sendung Ratgeber von Radio SRF1 Auskunft über Probleme der Polymedikation und erklärte, wie Patientinnen und Angehörige Probleme verhindern helfen können.


Übermedikation bei Älteren

Viele Betagte nehmen täglich bis zu neun Medikamente ein. Diese können auch zu unerwünschten Wirkungen führen. Deshalb will die Stiftung Patientensicherheit Schweiz die Patientensicherheit bei der Polymedikation von älteren Menschen verbessern helfen. Liat Fishman, Leiterin des nationalen Pilotprogramms zur sicheren Medikation in Pflegeheimen, im Gespräch mit Autorin Anne Borchard im Blog der Cochrane Library, die frei zugängliche unabhängige Plattform zu medizinischen Themen.