Quick-Alert Nr. 51: Anwendung der Surgical Safety Checklist

Operative Eingriffe haben ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende Patientenschädigungen. Seiten- und Eingriffsverwechslungen, das Belassen von Fremdkörpern und viele weitere Begleitrisiken lassen sich durch die Anwendung der Surgical Safety Checklist (SSC) deutlich reduzieren und zum Teil sogar komplett ausschliessen.

Operative Eingriffe haben ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende Patientenschädigungen, die grundsätzlich vermeidbar wären. Insbesondere Eingriffsverwechslungen und das unbeabsichtigte Belassen von Fremdkörpern werden national und international der Kategorie schwerwiegender Ereignisse, die als vermeidbar gelten, zugeordnet. Sie gelten demzufolge als sogenannte Never Events. Berichtet wird auch von erst spät bemerkten Seitenverwechslungen, von falsch zugeordneten Identitäten, nicht kommunizierten oder nicht erkannten Risikofaktoren und inkorrekt vorgenommenen Massnahmen.
 

Durch die Anwendung der Surgical Safety Checklist (SSC) mit ihren drei Teilen Sign In, Team Time Out und Sign Out lassen sich nicht nur Eingriffsverwechslungen, sondern auch viele weitere Begleitrisiken deutlich reduzieren und zum Teil sogar komplett ausschliessen.