Zwei EQK-Aufträge gesichert – neues Leitungsgremium ernannt

Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz konnte die ersten beiden durch die Eidgenössische Qualitätskommission (EQK) finanzierten Projektaufträge annehmen und damit eine erste Finanzierungsgrundlage für die kommenden drei Jahre schaffen. Auch wurde ein neues Leitungsgremium ernannt: Dr. Katrin Gehring, Dr. Annemarie Fridrich und Helmut Paula leiten die Stiftung ab 24. Februar 2022 operativ. Das Führungskollektiv übernimmt von Prof. Dr. David Schwappach, der die Stiftung verlässt.

Mit dem Wechsel im Präsidium hat der Stiftungsrat angekündigt, weitere Entwicklungsschritte der Stiftung rasch an die Hand zu nehmen. Nun erfolgten zwei weitere Etappen: Die Stiftung wird ab 24. Februar 2022 durch ein Führungskollektiv ad interim geleitet. Zeitgleich konnten die ersten durch die EQK finanzierte Projektaufträge unterzeichnet werden. Ein erstes Projekt zielt auf die Wissensgenerierung und -allokation. Ein zweites Projekt beinhaltet das Risikomonitoring und die Risikoreduktion, was vor allem das CIRRNET umfasst, dessen Betrieb und Ausweitung auf alle Versorgungssektoren. Die beiden Projekte sind auf drei Jahre angelegt und mit 3.2 Mio. CHF dotiert. Die diesjährigen Finanzmittel sind somit zwar beschränkter als in den Vorjahren, aber diese Projektmittel bilden eine erste Basis und sichern die Finanzierung der Stiftung für die kommende Zeit. Weitere Projektaufträge sollen folgen. Im Rahmen der bereits aufgegleisten Strategiedebatte werden neue Finanzierungsquellen diskutiert.

Neues Führungsgremium ad interim

Dr. Katrin Gehring, Dr. Annemarie Fridrich und Helmut Paula übernehmen künftig die operative Führung der Stiftung. Die bisherige Leiterin des Arbeitsbereichs ambulanter Sektor, Dr. Katrin Gehring, wird für die Versorgungssektoren sowie die Administration der Geschäftsstelle zuständig sein, Dr. Annemarie Fridrich den Forschungsbereich verantworten und Helmut Paula, der weiterhin den Bereich CIRRNET leitet, wird als Ansprechperson für den Stiftungsrat fungieren. Das neue Führungsteam übernimmt von Prof. Dr. David Schwappach, der sich im November 2021 entschieden hat, als Direktor der Stiftung zurückzutreten. Der Stiftungsrat bedauert diesen Entscheid ausserordentlich. Er dankt Professor Schwappach für seine herausragenden Leistungen für die Stiftung und die Patientensicherheit in der Schweiz. Der anerkannte Patientensicherheitsexperte ist massgeblich dafür verantwortlich, dass sich die Stiftung zum nationalen Kompetenzzentrum für Patientensicherheit entwickelte, wichtige Grundlagen- und Forschungsarbeiten erarbeitete und die Schweiz in der Thematik heute national und international eine Vorreiterrolle innehat.