Informationen im Abo

Um immer zu wissen, was Patientensicherheit Schweiz zusammen mit Ärztinnen, Pflegefachpersonen und Spitalverantwortlichen für die Sicherheit der Patienten unternimmt, können Sie den Newsletter inklusive Paper of the Month und Quick-Alerts® sowie Medienmitteilungen abonnieren.

News

Nationale «Aktionswoche Patientensicherheit» läuft

Zeitgleich mit dem Start einer globalen WHO-Kampagne für Patientensicherheit ruft die Stiftung Patientensicherheit Schweiz die Bevölkerung und Gesundheitseinrichtungen auf, sich für eine sichere Schweizer Gesundheitsversorgung einzusetzen. Die fünfte «Aktionswoche Patientensicherheit» vom 16. bis 22. September läuft unter dem Motto «Interaktives Lernen im Room of Horrors».


Aktionswoche Patientensicherheit: Kampagnenmaterial bereit

Interaktives Training im Room of Horrors: Unter diesem Motto ruft die Stiftung Patientensicherheit Schweiz Gesundheitseinrichtungen auf, während der Aktionswoche für Patientensicherheit vom 16. bis 22. September 2019 einen Übungsraum einzurichten, damit ihre Mitarbeitenden ein gemeinsames Training absolvieren können zur Vermeidung von Fehlern und Risiken bei der Patientenversorgung.


Ausschreibung Innovation Qualité

Praxiserprobte Qualitätsprojekte sucht die Schweizerische Akademie für Qualität in der Medizin SAQM der Schweizerischen Ärztegesellschaft FMH für den Preis «Innovation Qualité».


Gesetzliche Grundlage für Patientensicherheit

Zum Ende der Sommersession 2019 haben National- und Ständerat die Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung beschlossen. Gemäss der Vorlage «KVG. Stärkung von Qualität und Wirtschaftlichkeit» (15.083) sollen die Qualität der erbrachten Leistungen gesichert und verbessert, die Patientensicherheit nachhaltig erhöht und die Kostensteigerung in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung gedämpft werden. Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz begrüsst den Entscheid.


Aktionswoche: Room of Horrors

Die Aktionswoche Patientensicherheit vom 16. bis 22. September 2019 steht unter dem Motto «Interaktives Lernen im Room of Horrors».


Mehr Qualität in der Morbiditäts- und Mortalitätskonferenz

Ein neuer Leitfaden für sogenannte Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen, ein bewährtes Lernformat nach Patientenschädigungen im Spital, und ein neues nationales Pilotprogramm zum optimalen Einsatz der chirurgischen Checkliste: Dies sind die zwei jüngsten Arbeiten der Stiftung Patientensicherheit Schweiz, die sich seit 15 Jahren für nachhaltige Verbesserung der Patientensicherheit einsetzt.


Parlament stützt Patientensicherheit

Ab 2021 soll eine eidgenössische Kommission die Qualität im Gesundheits- wesen und die Patientensicherheit fördern. Die Kosten für entsprechende Programme übernehmen zu je einem Drittel Bund, Kantone und Versicherer.

Wie sich die Patientensicherheit mit konkreten Projekten verbessert lässt, zeigt die TV-Sendung 10vor10 vom 5. Juni 2019 anhand des nationalen Pilotprogrammes «progress! Sicherheit bei Blasenkathetern» von Patientensicherheit Schweiz.


Vincristin immer in den Infusionsbeutel

Die neue Studie von Patientensicherheit Schweiz zum Krebsmedikament Vincristin ist abgeschlossen. Sie zeigt, dass die einfachste Massnahme, um eine Verwechslung mit intrathekalen Therapien zu vermeiden, zu wenig umgesetzt wird. Die Stiftung ruft die zuständigen Fachpersonen in der Schweiz dringend auf, Vincristin nur noch in Infusionsbeuteln mit einem Volumen von über 50ml und nicht in Spritzen zuzubereiten. Denn wird das Medikament mit einer Spritze in den Rückenmarkskanal gespritzt, führt dies meist zum Tod der Patienten und Patientinnen.


Multiprofessionalität für Patientensicherheit

Psychologische Sicherheit ist zentral bei einer erfolgreichen Teamarbeit. Dies schreibt Julia Boysen, Geschäftsführerin der Stiftung Patientensicherheit Schweiz in der April-Ausgabe der Zeitschrift Competence. Das gilt auch für Teamarbeit im Gesundheitswesen.


KVG-Revision – Stärkung von Qualität und Wirtschaftlichkeit

Die Patientensicherheit und die Qualitätsentwicklung sollen im revidierten Krankenversicherungsgesetz verankert werden.


Gefahr durch Wechselwirkungen von Medikamenten

Für die Medien ist die Stiftung Patientensicherheit Schweiz eine gefragte Anlaufstelle. Jüngst gab der wissenschaftliche Leiter, Prof. Dr. Schwappach dem TV-Magazin PULS und der Sendung Ratgeber von Radio SRF1 Auskunft über Probleme der Polymedikation und erklärte, wie Patientinnen und Angehörige Probleme verhindern helfen können.


Übermedikation bei Älteren

Viele Betagte nehmen täglich bis zu neun Medikamente ein. Diese können auch zu unerwünschten Wirkungen führen. Deshalb will die Stiftung Patientensicherheit Schweiz die Patientensicherheit bei der Polymedikation von älteren Menschen verbessern helfen. Liat Fishman, Leiterin des nationalen Pilotprogramms zur sicheren Medikation in Pflegeheimen, im Gespräch mit Autorin Anne Borchard im Blog der Cochrane Library, die frei zugängliche unabhängige Plattform zu medizinischen Themen.


Allergien auf Arzneimittel

Allergien gegen Arznei- und Lebensmittel können innert kurzer Zeit lebensbedrohliche Zustände hervorrufen. Nicht jede allergische Reaktion kann vermieden werden, denn häufig sind Allergien bis zum ersten Auftreten unbekannt. Tragisch ist, wenn Allergien von Patienten und Patientinnen bekannt sind, bei der Behandlung jedoch nicht berücksichtigt werden. Patientensicherheit Schweiz hat sämtliche dokumentierten CIRRNET-Berichte systematisch analysiert.


Muss man sich als Patient Sorgen machen?

Mit dieser Frage eröffnete die Radio-SRF1-Moderatorin am 13. Dezember das Morgengast-Interview mit David Schwappach, wissenschaftlicher Leiter bei Patientensicherheit Schweiz. Er antwortete: «Es ist gut, achtsam zu sein», denn das Spital sei ein Hochriskobereich.


Dank Interventionsbündel mehr Sicherheit bei Blasenkathetern

Die Ergebnisse des nationalen Pilotprogramms «progress! Sicherheit bei Blasenkathetern», in der kompakten Zusammenfassung durch Stephanie Züllig von Patientensicherheit Schweiz mit Jonas Marschall von Swissnoso.


GSASA Award für Dieter Conen

Der Schweizerische Verein der Amts- und Spitalapotheker zeichnet Prof. Dr. Dieter Conen, Präsident von Patientensicherheit Schweiz, mit dem GSASA Award 2018 aus. In der Laudatio vom 14. November 2018 heisst es, Prof. Dr. Dieter Conen setze sich «mit enormem Engagement für die Patientensicherheit ein – und damit auch für die Arzneimittelsicherheit». Der GSASA sei er ein wichtiger «Befürworter der Klinischen Pharmazie im Kontext der Patientensicherheit».


WHO will die die Ausbildung im Bereich Patientensicherheit verbessern

Die Qualifikation von Gesundheitspersonal im Bereich Patientensicherheit ist massgeblich für die Sicherheit von Patientinnen und Patienten. Deshalb hat die WHO ein Mustercurriculum erarbeitet, das ein umfassendes Programm für ein effektives Erlernen von Patientensicherheit ermöglicht. Neu liegt eine deutschsprachige Übersetzung vor. Sie geht auf die Charité - Universitätsmedizin Berlin zurück und wird von Patientensicherheit Schweiz ideell unterstützt.


Doppelkontrolle – Praktische Tipps für sichere Checks bei Hochrisiko-Medikation

Sicherheitschecks bei der Patientenversorgung gehören zum klinischen Alltag. Bei Hochrisiko-Arzneimitteln, etwa für Krebspatienten, kommt oft die so genannte Doppelkontrolle zur Anwendung. Aus Sicht der Patientensicherheit verlaufen die Doppelkontrollen im Medikationsprozess häufig nicht optimal, und es gibt keine nationalen Standards. Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz hat deshalb erstmals für Schweizer Spitäler eine Empfehlung mit praktischen Tipps zur Kontrolle von Hochrisiko-Medikation erarbeitet. Sie helfen Gesundheitsfachleuten, Checks im Medikationsprozess optimal zu planen und zu...


Warnung vor Gefahr für Patienten durch mangelhafte Digitalisierung

Prof. Dr. David Schwappach, wissenschaftlicher Leiter von Patientensicherheit Schweiz, übt Kritik an der Art und Weise, wie die Digitalisierung im Gesundheitswesen umgesetzt wird. Nicht aufeinander abgestimmte Software berge Gefahren für die Patientensicherheit: «Ein schlechtes digitales System mit Datenlücken ist ein grosses Risiko». Seien die Prozesse und Systeme hingegen optimal koordiniert, sei Digital Health eine grosse Chance zum Schutz vor Behandlungsfehlern.


Patientensicherheit durch Meldesysteme: Fachleute und Politik fordern gesetzliche Grundlagen

«Der Sicherheitskultur im Gesundheitswesen muss gesetzlich mehr Gewicht gegeben werden», sagte die Vizepräsidentin der nationalen Kommissionen für soziale Sicherheit und Gesundheit, CVP-Nationalrätin Ruth Humbel an der CIRRNET-Tagung von Patientensicherheit Schweiz am 18.9. 2018 in Bern. Sie war eine von rund einem Dutzend Refererierenden zum Thema fehlende gesetzliche Regelungen für CIRS-Systeme im Spannungsfeld von Vertraulichkeitsschutz und Transparenz und plädierte dafür, dass es wie in der Flugsicherung eine bundesweite Regelung für Fehler-Meldesysteme geben soll. Humbel bekannte, dass...