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Gesetzliche Grundlage für Patientensicherheit

Zum Ende der Sommersession 2019 haben National- und Ständerat die Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung beschlossen. Gemäss der Vorlage «KVG. Stärkung von Qualität und Wirtschaftlichkeit» (15.083) sollen die Qualität der erbrachten Leistungen gesichert und verbessert, die Patientensicherheit nachhaltig erhöht und die Kostensteigerung in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung gedämpft werden. Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz begrüsst den Entscheid.


Aktionswoche: Room of Horrors

Die Aktionswoche Patientensicherheit vom 16. bis 22. September 2019 steht unter dem Motto «Interaktives Lernen im Room of Horrors».


Mehr Qualität in der Morbiditäts- und Mortalitätskonferenz

Ein neuer Leitfaden für sogenannte Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen, ein bewährtes Lernformat nach Patientenschädigungen im Spital, und ein neues nationales Pilotprogramm zum optimalen Einsatz der chirurgischen Checkliste: Dies sind die zwei jüngsten Arbeiten der Stiftung Patientensicherheit Schweiz, die sich seit 15 Jahren für nachhaltige Verbesserung der Patientensicherheit einsetzt.


Parlament stützt Patientensicherheit

Ab 2021 soll eine eidgenössische Kommission die Qualität im Gesundheits- wesen und die Patientensicherheit fördern. Die Kosten für entsprechende Programme übernehmen zu je einem Drittel Bund, Kantone und Versicherer.

Wie sich die Patientensicherheit mit konkreten Projekten verbessert lässt, zeigt die TV-Sendung 10vor10 vom 5. Juni 2019 anhand des nationalen Pilotprogrammes «progress! Sicherheit bei Blasenkathetern» von Patientensicherheit Schweiz.


Vincristin immer in den Infusionsbeutel

Die neue Studie von Patientensicherheit Schweiz zum Krebsmedikament Vincristin ist abgeschlossen. Sie zeigt, dass die einfachste Massnahme, um eine Verwechslung mit intrathekalen Therapien zu vermeiden, zu wenig umgesetzt wird. Die Stiftung ruft die zuständigen Fachpersonen in der Schweiz dringend auf, Vincristin nur noch in Infusionsbeuteln mit einem Volumen von über 50ml und nicht in Spritzen zuzubereiten. Denn wird das Medikament mit einer Spritze in den Rückenmarkskanal gespritzt, führt dies meist zum Tod der Patienten und Patientinnen.