Mehr Sicherheit dank Medikamentenplan!

Die zweite nationale Aktionswoche Patientensicherheit stellte die Medikationssicherheit ins Zentrum aller Aktivitäten. 

Unerwünschte Arzneimittelereignisse und Medikationsfehler gehören zu den grössten Risiken, welche die Patientensicherheit im Spital beeinträchtigen. Untersuchungen zufolge sind allein in der Schweiz geschätzte 20‘000 Spitalaufenthalte pro Jahr auf medikamentenbedingte Probleme zurückzuführen. In einer internationalen Untersuchung gab jeder zwanzigste Schweizer an, innerhalb der letzten zwei Jahre mindestens einmal ein falsches Medikament oder eine falsche Dosis erhalten zu haben. Da viele Ereignisse im Zusammenhang mit Medikamenten vermeidbar sind, stand das Thema auch im Zentrum der Aktionswoche Patientensicherheit 2016.

Patientensicherheit Schweiz hat in diesem Jahr mit einem Medikamentenplan symbolisch darauf aufmerksam gemacht, dass der Umgang mit Medikamenten grösste Sorgfalt und systematische Kontrollen erfordert und hat während der Aktionswoche vor 16 Spitälern eine Medikamententasche mit einem Medikamentenplan an Patienten und Besucher abgegeben.. Alle öffentlichen Apotheken und alle Schweizer Hausärztinnen und Hausärzte haben Gratisexemplare des Medikamentenplans mit Informationsmaterial halten.

Dr. Olga Frank

Projektleiterin
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