Hochrisiko-Medikation

Neue Publikation für sichere Doppelkontrollen.

Empfehlung und praktische Tipps für Spitäler

Nationales Pilotprogramm progress!

Mehr Sicherheit bei Blasenkathetern.

Schutz vor Infektionen der Harnwege

Patientensicherheit Schweiz

Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler.

Nationales Kompetenzzentrum für eine konsequente und konstruktive Sicherheitskultur

Nationale Pilotgrogramme für Patientensicherheit

Lösungen entwickeln und überprüfen.

Mit Fachleuten aus der Praxis und dem BAG

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News

WHO will die die Ausbildung im Bereich Patientensicherheit verbessern

Die Qualifikation von Gesundheitspersonal im Bereich Patientensicherheit ist massgeblich für die Sicherheit von Patientinnen und Patienten. Deshalb hat die WHO ein Mustercurriculum erarbeitet, das ein umfassendes Programm für ein effektives Erlernen von Patientensicherheit ermöglicht. Neu liegt eine deutschsprachige Übersetzung vor. Sie geht auf die Charité - Universitätsmedizin Berlin zurück und wird von Patientensicherheit Schweiz ideell unterstützt.

Paper of the Month

Paper of the Month Nr. 76 – Sicherheitsklima, IT und Risiken im diagnostischen Prozess in der Arztpraxis

Über den Zusammenhang zwischen dem Auftreten von konkreten Problemen im diagnostischen Prozess, dem Sicherheitsklima und dem Implementierungsstand von IT in ambulanten Praxen.

Quick-Alert®

Quick-Alert Nr. 45 – Gefahr bei medizinischen Abkürzungen

Abkürzungen sind oft unverständlich oder missverständlich. Eine Auswertung von Meldungen im Netzwerk für Spitäler mit Berichts- und Fehlermeldesystemen CIRS, das Patientensicherheit Schweiz betreibt, zeigt: Fachpersonen des Gesundheitswesens begehen versehentlich Fehler, weil zum Beispiel unter Mi Mittag oder Mittwoch verstanden werden kann oder HD für Hämodialyse, Hüftdysplasie oder Hauptdiagnose steht. Auch Masseinheiten wie IE, mg, mmol, ML, ml werden immer wieder falsch interpretiert. Daraus folgert Projektleiterin Dr. Olga Frank: «Zur Verbesserung der Patientensicherheit sollten...

Gefahr durch mangelhafte Digitalisierung

Prof. Dr. David Schwappach, wissenschaftlicher Leiter von Patientensicherheit Schweiz, übt Kritik an der Art und Weise, wie die Digitalisierung im Gesundheitswesen umgesetzt wird. Nicht aufeinander abgestimmte Software berge Gefahren für die Patientensicherheit: «Ein schlechtes digitales System mit Datenlücken ist ein grosses Risiko». Kritisch beurteilt er auch die laufende Einführung des elektronischen Patientendossiers. «Es wäre wünschenswert, wenn sämtliche Leistungserbringer im schweizerischen Gesundheitssystem das elektronische Patientendossier einsetzen würden. Die Realität ist jedoch eine andere ...» Zum ganzen Interview.

Julia Boysen, Geschäftsführerin von Patientensicherheit Schweiz, betont: «Es ist wichtig zu verstehen, wie die Zusammenarbeit der Menschen in komplexen Organisationen neu bedacht und gestaltet werden kann, um einen Mehrwert für die Gesellschaft zu erzielen. (…) Die Art und Weise, wie künftig im Gesundheitswesen gearbeitet wird, stellt schon heute altgediente Formen der Zusammenarbeit und Rollenverständnisse auf den Kopf.»

Wissenschaftliche Publikationen

Implications of involving pharmacy technicians in obtaining a best possible medication history from the perspectives of pharmaceutical, medical and nursing staff: a qualitative study

Andrea Niederhauser, Chantal Zimmermann, Liat Fishman, David L B Schwappach, BMJ Open 2018;8:e020566. doi:10.1136/bmjopen-2017-020566

Tagungen und Kurse

| Genf

Der dreitägige Kurs auf Französisch vermittelt Fachpersonen im Gesundheitswesen die Methode zur systemischen Fehleranalyse gemäss «London Protocol».