Patientensicherheit
Patientensicherheit ist nicht ein Problem unsorgfältiger Arbeit, sondern ein Systemproblem. Fehler geschehen überall, wo Menschen arbeiten. Der Schlüssel zur Verbesserung liegt nicht in Appellen an die Sorgfalt und in Schuldzuweisungen, sondern in der Entwicklung einer konsequenten und konstruktiven Sicherheitskultur. Nullfehlermentalität hemmt das Lernen aus Fehlern. Die Stiftung für Patientensicherheit versteht Leistungserbringer - einzelne Personen oder ganze Organisationen – nicht als Schuldige, sondern als Partner.
Patientensicherheit – ein grosses Problem
Mangelnde Patientensicherheit ist ein unterschätztes Problem, wird aber weltweit zu einem immer zentraleren Thema. Auch in der Schweiz nimmt die Sensibilisierung in der Öffentlichkeit zu. Wir müssen davon ausgehen, dass in der Schweiz jährlich rund 700 – 1'700 Menschen wegen Fehlern in der stationären Gesundheitsversorgung sterben. Noch mehr Patienten werden durch vermeidbare Behandlungsfehler kurzfristig oder bleibend geschädigt. Auch in anderen Versorgungssektoren wird mit ähnlichen Problemdimensionen gerechnet. Behandlungsfehler kosten viel Geld, Menschenleben und Leid. Neben den Patienten leiden auch Gesundheitsfachleute und –organisationen stark unter Fehlern und mangelnder Patientensicherheit.
Von der Null-Fehlerkultur zur Lern- und Sicherheitskultur
Die Schuldkultur ist für eine Verbesserung der Patientensicherheit hinderlich. Eine konsequente Sicherheitskultur ist im Gesundheitswesen erst in Entwicklung. Deshalb streben wir ein proaktives klinisches Risiko Management und einen Kulturwandel an. Ziel ist es, systemische Probleme zu beheben.
Verantwortung übernehmen
Die Gewährleistung von Patientensicherheit ist von allgemeinem, gesellschaftlichem Interesse - eine Public Health-Aufgabe. Patientensicherheit ist deshalb als öffentliche Aufgabe aller Partner anzusehen: Die Kantone sind verantwortlich für die Gesundheitsversorgung, der Bund als Gesetzgeber, Promotor und Initiant und in der Prävention engagierter Partner. Die Leistungserbringer und andere Akteure im Gesundheitswesen spielen in der Umsetzung die zentrale Rolle. Die Stiftung für Patientensicherheit ist eine Plattform, auf der sich alle diese Partner gemeinsam für das Thema engagieren.
Patientensicherheit – ein grosses Problem
Mangelnde Patientensicherheit ist ein unterschätztes Problem, wird aber weltweit zu einem immer zentraleren Thema. Auch in der Schweiz nimmt die Sensibilisierung in der Öffentlichkeit zu. Wir müssen davon ausgehen, dass in der Schweiz jährlich rund 700 – 1'700 Menschen wegen Fehlern in der stationären Gesundheitsversorgung sterben. Noch mehr Patienten werden durch vermeidbare Behandlungsfehler kurzfristig oder bleibend geschädigt. Auch in anderen Versorgungssektoren wird mit ähnlichen Problemdimensionen gerechnet. Behandlungsfehler kosten viel Geld, Menschenleben und Leid. Neben den Patienten leiden auch Gesundheitsfachleute und –organisationen stark unter Fehlern und mangelnder Patientensicherheit.
Von der Null-Fehlerkultur zur Lern- und Sicherheitskultur
Die Schuldkultur ist für eine Verbesserung der Patientensicherheit hinderlich. Eine konsequente Sicherheitskultur ist im Gesundheitswesen erst in Entwicklung. Deshalb streben wir ein proaktives klinisches Risiko Management und einen Kulturwandel an. Ziel ist es, systemische Probleme zu beheben.
Verantwortung übernehmen
Die Gewährleistung von Patientensicherheit ist von allgemeinem, gesellschaftlichem Interesse - eine Public Health-Aufgabe. Patientensicherheit ist deshalb als öffentliche Aufgabe aller Partner anzusehen: Die Kantone sind verantwortlich für die Gesundheitsversorgung, der Bund als Gesetzgeber, Promotor und Initiant und in der Prävention engagierter Partner. Die Leistungserbringer und andere Akteure im Gesundheitswesen spielen in der Umsetzung die zentrale Rolle. Die Stiftung für Patientensicherheit ist eine Plattform, auf der sich alle diese Partner gemeinsam für das Thema engagieren.
















