Arzneimitteltherapie von kommunikations-eingeschränkten Patienten
Internationale Studien zeigen, dass Personen mit eingeschränkter Kommunikation im Allgemeinen und Migranten im Besonderen überproportional von unerwünschten Ereignissen und Fehlern in der gesundheitlichen Versorgung betroffen sind. Zwischenfälle im Zusammenhang mit Arzneimitteln und im Bereich der Medikationssicherheit sind bei Migranten besonders häufig. Dies lässt sich zum einen dadurch erklären, dass die Prävalenz der Medikamenteneinnahme bei vielen Migrantengruppen besonders hoch ist und dadurch das Risiko für Nebenwirkungen, Interaktionen, und unerwünschte Ereignisse ebenfalls steigt. Zum anderen ist die Kommunikation zwischen Leistungserbringern und Patienten mit Migrationshintergrund aufgrund eingeschränkter Landessprach- und Gesundheitskompetenz und differierender Krankheitskonzepte oftmals stark limitiert.
Apotheken spielen bei Migranten eine zentrale Rolle
Die Apotheken nehmen für die gesundheitliche Versorgung der Migranten eine zentrale und bedeutsame Funktion ein: Die Bedürfnisse und das Nutzungsverhalten der Migranten in der Schweiz zeigen gemäss den vorliegenden Untersuchungen eine hohe Präferenz für Apotheken als niederschwellige und vertrauenswürdige Institutionen für Gesundheitsfragen. Es ist jedoch unklar, wie die Apotheken mit dieser Funktion für eine heterogene Migrationsbevölkerung umgehen, welche Probleme im Bereich der Patientensicherheit auftreten und welche Lösungsansätze erfolgversprechend sind.
Qualitative und quantitative Befragungen von Apotheken
Bislang liegen keine Daten über die Ist-Situation der Interaktion mit kommunikationseingeschränkten Personen, besonders Migranten, in Schweizer Apotheken vor. Aufbauend auf einer Analyse der internationalen Literatur werden in diesem Projekt durch qualitative und quantitative Befragungen von Apotheken empirische Daten zu den oben genannten Fragen erhoben. Von zentraler Bedeutung sind dabei:
Erwartete Resultate
Die Resultate sollen aufzeigen, an welchen konkreten Stellen in der Beratungssituation in der Apotheke sicherheitsrelevante Probleme in der Interaktion mit Migranten auftreten, und wie diese angegangen werden können.
Die Studie wird massgeblich durch die Pharmasuisse finanziert.
Apotheken spielen bei Migranten eine zentrale Rolle
Die Apotheken nehmen für die gesundheitliche Versorgung der Migranten eine zentrale und bedeutsame Funktion ein: Die Bedürfnisse und das Nutzungsverhalten der Migranten in der Schweiz zeigen gemäss den vorliegenden Untersuchungen eine hohe Präferenz für Apotheken als niederschwellige und vertrauenswürdige Institutionen für Gesundheitsfragen. Es ist jedoch unklar, wie die Apotheken mit dieser Funktion für eine heterogene Migrationsbevölkerung umgehen, welche Probleme im Bereich der Patientensicherheit auftreten und welche Lösungsansätze erfolgversprechend sind.
Qualitative und quantitative Befragungen von Apotheken
Bislang liegen keine Daten über die Ist-Situation der Interaktion mit kommunikationseingeschränkten Personen, besonders Migranten, in Schweizer Apotheken vor. Aufbauend auf einer Analyse der internationalen Literatur werden in diesem Projekt durch qualitative und quantitative Befragungen von Apotheken empirische Daten zu den oben genannten Fragen erhoben. Von zentraler Bedeutung sind dabei:
- Häufigkeit und Art der Interaktion mit Migranten sowie der auftretenden Probleme
- Einschätzung der Bedeutung für die Patientensicherheit
- Nutzung von / Bedarf für unterstützende Kommunikationsmittel mit Migranten
Erwartete Resultate
Die Resultate sollen aufzeigen, an welchen konkreten Stellen in der Beratungssituation in der Apotheke sicherheitsrelevante Probleme in der Interaktion mit Migranten auftreten, und wie diese angegangen werden können.
Die Studie wird massgeblich durch die Pharmasuisse finanziert.












