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| Die Stiftung |
Factsheet zum Herunterladen |
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| Ausgangslage |
Unsere
Gesundheitsversorgung ist
enorm leistungsfähig und hat ein qualitativ sehr hohes Niveau.
Gleichzeitig ist sie wegen der stetig wachsenden Komplexität
und
der zunehmenden medizinischen Möglichkeiten ein Risikobereich
geworden. Mangelnde Patientensicherheit ist ein unterschätztes
Problem, wird aber weltweit zu einem immer zentraleren Thema. Die
Sensibilisierung in der Schweizer
Öffentlichkeit nimmt
zu. Jährlich sterben auch bei uns Menschen wegen
Fehlern
in der Gesundheitsversorgung. Viele Patienten werden durch vermeidbare
Behandlungsfehler kurzfristig oder
bleibend geschädigt. Dabei
entstehen neben dem menschlichen Leid enorme unnötige Kosten.
Dies müsste nicht sein. Fehler geschehen überall, wo
Menschen
arbeiten. Die Kultur in unseren Gesundheitseinrichtungen ist teilweise
immer noch
geprägt von autoritären Verhaltensmustern,
einer das
Lernen
hemmenden Nullfehlermentalität und einer Haltung, die Fehler
primär als das Versagen Einzelner anstatt als systemische
Vorgänge versteht. Die Schuldkultur ist für
eine
Verbesserung dieser Situation hinderlich. Produktiv wäre ein
konstruktiver,
lernorientierter und systembezogener Umgang mit Fehlern. Dies zeigen
andere Risikobranchen eindrücklich. Proaktives und
prospektives
klinisches Risiko Management und ein Kulturwandel sind anzustreben: Von
der Schuld- und Null-Fehlerkultur hin zu einer Lern- und Fehlerkultur,
von der Suche nach Einzelursachen zur Suche der systemischen
Fehlerursachen. Dabei ist zentral, dass die Leistungserbringer, seien
es einzelne Personen oder ganze Organisationen, nicht als Schuldige,
sondern als Partner verstanden werden.
Der Bund, die wichtigsten Gesundheitsberufsverbände, die
Schweizerische Akademie der medizinischen Wissenschaften sowie der
Kanton Tessin haben deshalb nach mehrjährigen Vorarbeiten
diese
Stiftung gegründet. Patientensicherheit ist im Rahmen der
Bürgersicherheit und der Gesundheitsversorgung und
-prävention als öffentliche Aufgabe anzusehen. Die
Kantone
als Verantwortliche für die Gesundheitsversorgung und der Bund
als
Gesetzgeber, Promotor und Initiant und in der Prävention
engagierter Partner sowie die Leistungserbringer spielen dabei eine
wichtige Rolle. Gleichzeitig ist die Gewährleistung von
Patientensicherheit aber auch eine Aufgabe aller anderen Partner im
Gesundheitswesen und von allgemeinem gesellschaftlichem Interesse.
Deshalb ist die Stiftung eine breit getragene Plattform,
getragen durch
Berufsverbände und Leistungserbringer, staatlichen
Organisationen und Förderer.
Die Stiftung ist keine obrigkeitliche Organisation oder
Kontrollinstanz. Sie will partnerschaftlich und konstruktiv mit
Leistungserbringern, Behörden und weiteren Partnern zusammen
arbeiten und deren Bedürfnisse aufnehmen sowie
bewährte
Aktivitäten fördern, vernetzen und weiterentwickeln.
Sie ist
auch nicht eine Stelle, welche Patienten direkt vertritt oder den
Patienten als Anlaufstelle dient. Die Stiftung dient dem Thema
Patientensicherheit.
Derzeit wird die Stiftung finanziell von folgenden
Partnern unterstützt:
- Bund (Bundesamt
für
Gesundheit)
- Schweizerische Akademie der
Medizinischen
Wissenschaften
- die stiftungstragenden
Verbände (siehe unten) und die Patientenorganisation
- Kantone
Aargau, Appenzell-Innerrhoden,
Appenzell-Ausserrhoden, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern,
Fribourg, Genf, Graubünden, Jura, Luzern, Obwalden, Schaffhausen,
Schwyz, Solothurn, St. Gallen, Tessin,
Uri, Vaud,
Wallis, Zug und Zürich
- Mildenberger
& Cie,
Versicherungsmakler
- Hans Vollmoeller-Stiftung
- Schweizer
Gesellschaft für Anästhesiologie und Reanimation
SGAR-SSRA
- Solothurner Spitäler AG
- Pfizer Schweiz AG
- Weitere
Förderer und
private Spender
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| Gründung |
Gründung:
Dezember
2003 Operativer
Start: Februar 2004 |
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| Stiftungszweck |
Förderung der
Patientensicherheit in Zusammenarbeit mit den Partnern des
Gesundheitswesens |
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| Strategie |
- Netzwerkbildung:
Förderung der
Vernetzung
und Kooperation interessierter Kreise und Fachleute zu bestimmten
Themen der Patientensicherheit
- praktische
Methodenentwicklung und
-testung und
sicherheitsfördernde Dienstleistungen sowie Erzielung
konkreter
Verbesserungen durch Projekte zusammen mit Leistungserbringern und den
Netzwerken
- Vermittlung und Bereitstellung von
Wissen, Förderung von Ausbildung
- Hilfe
bei der lernorientierten
Untersuchung von
Schadensfällen um daraus abzuleiten und zu empfehlen, wie
künftig ähnliche Schadensfälle vermieden
werden sollen
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| Phasen
der Entwicklung der Stiftung (Planung) |
2004: Aufbau- und
Konzeptphase, Mittelbeschaffung, Strategiedefinition, Planung erster
Aktivitäten und Projekte
2005/2006: Netzwerkbildung, Start und Durchführung erster
Aktivitäten und Projekte, Stiftungsausbau, Sicherstellen einer
Basis- Langfristfinanzierung, Strategieerweiterung
ab 2007: etablierter Betrieb, weiterer Stiftungsausbau |
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| Sitz |
Schweizerische Akademie
der Medizinischen Wissenschaften (SAMW), Basel |
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| Geschäftsführung
und Büro |
Stiftung
für
Patientensicherheit
Dr. med. Marc-Anton Hochreutener, Geschäftsführer
Asylstrasse 77, CH 8032 Zürich
Tel +41 (0)43 243 76 70, Fax +41 (0)43 243 76 71
E-Mail
info [at] patientensicherheit.ch |
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| Präsidium |
Präsident:
Prof. Dr. Dieter Conen, ehemaliger Chefarzt Departement Medizin
(Kantonsspital
Aarau)
Vize-Präsidentin I:
Marianne Gandon, Leiterin Pflegedienst BH HP140, Kardiologie,
Inselspital,
CH-3010 Bern, Tel +41 (0)31 632 34 17, E-Mail
marianne.gandon [at]
insel.ch
Vize-Präsident
II:
Dr. Enea Martinelli, ehemaliger Präsident Gesellschaft der
Schweizerischen
Amts- und Spitalapotheker, Chefapotheker Spitalapotheke Berner
Oberland, Weissenaustrasse 27, CH-3800 Interlaken, Tel +41 (0)33 826 27
38, E-Mail enea.martinelli [at]
spitalfmi.ch |
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| Stiftungsrat |
- Schweizerische
Akademie der Medizinischen
Wissenschaften (SAMW); Prof. Peter Suter
- Schweizerische
Eidgenossenschaft (BAG); Pascal Strupler und Andreas Faller
- Verbindung der Schweizer
Ärztinnen und Ärzte (FMH); Dr. Jacques de Haller
- Foederatio Medicorum Chirurgicorum Helvetica (fmCh); Dr.
Daniel Herren
- Kollegium für
Hausarztmedizin (KHM); Dr. Andreas Brun
- Schweizer
Berufsverband der
Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK); Lucien Portenier
- Schweizerischer Verein für Pflegewissenschaft (VfP);
Kathrin Hirter
- Schweizerische
Zahnärzte-Gesellschaft (SSO); Dr. François Keller
- Schweizerische
Apothekerverband (pharmaSuisse); PD Dr.
Marcel. Mesnil
- Gesellschaft Schweizerischer
Amts- und
Spitalapotheker (GSASA); Dr. Enea Martinelli
- Schweizer
Physiotherapie Verband (physioswiss);
E. Omega Huber
- Schweizerische Patienten- und
Versichertenorganisation (SPO); Margrit Kessler
- Ente
Ospedaliero Cantonale des Kantons
Tessin (EOC); Adriana Degiorgi
- H+ - Die
Spitäler der Schweiz (H+); Dr. Bernhard
Wegmüller
- Schweizerische Vereinigung der
Spitaldirektoren (SVS); Fredy Furrer
- Schweizerische
Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren
(GDK); Regierungsrat Dr. Thomas Heiniger und Semya Ayoubi
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| Beiräte |
- Dr. Georg von
Below, Leiter Qualitätsmanagement, Spitalzentrum Biel
- Dr. Pierre Chopard, Leiter Service Qualité des
Soins Universitätsspitäler Genf (ab April 2008)
- Dr. Paul
Günter, Nationalrat und Chefarzt Spital Interlaken
- Dr.
Felix Huber, medix Gruppenpraxis
- Dr. Beat Kehrer,
Chefarzt a.D. Ostschweizer Kinderspital
- Manfred
Langenegger, Fachstelle Qualitätssicherung, BAG
- Dr.
Patrik
Muff, Chefapotheker Hôpital Sud Fribourgeois
- Prof.
Daniel Scheidegger, Chefarzt Universitätsspital Basel
- Reto
Schneider
- Dr. René
Schwendimann, Leiter Bereich Lehre, Institut für
Pflegewissenschaft Universität Basel (ab April 2008)
- Dr. Sven Staender, Chefarzt
Anästhesie, Kreisspital Männedorf
- Prof.
Charles Vincent, Clinical Safety Research Unit, Imperial College,
London (ab April 2008)
- Dr. Jean-Blaise
Wasserfallen, ärztlicher Direktor, Universitätsspital
Lausanne (ab April 2008)
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| Team |
Nach
Massgabe der
Finanzierung beschäftigt die Stiftung ein kleines Team:
- Dr. med. Marc-Anton
Hochreutener,
Geschäftsführung
- Paula
Bezzola, MPH, stv. Geschäftsführerin und Projektmanagerin
- PD Dr. David Schwappach, MPH, wissenschaftlicher
Leiter
- Dr. phil. Katrin Gehring, Diplom-Psychologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin
- Dr. sc. hum. Olga Frank, Gesundheitswissenschaftlerin, Projektmanagerin
- Carla Meyer-Massetti, Projektmanagerin Drug Event Monitoring
- Ursula
Ambühl, Betriebsökonomin KSZH, Ökonomie
- Ruth Aschwanden, Administration
- Franziska Minder, administrative
Assistenz
- Dr. Enikö Zala-Mezö, externe Mitarbeiterin im Bereich ERA
- Wim Adeelar, externer Mitarbeiter im Bereich ERA und anderes
- Beigezogene Expertinnen und Experten
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| Finanzierung |
- Alle
Organisationen im Stiftungsrat
(Bund,
Verbände)
- 23
Kantone
(s. unten)
- Zuwendungen und
Unterstützungsmittel, Fördermittel, Spenden
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| Kantonale
Mitfinanzierer |
23
Kantone:
- seit Beginn: Kanton Tessin
- seit Herbst
2004 und 2005: Kantone Solothurn,
Zürich, Bern und Basel-Landschaft
- seit
2006: Kantone
Aargau, Appenzell-Ausserrhoden, Appenzell- Innerrhoden,
Fribourg, Jura, Luzern, Schaffhausen, St. Gallen, Vaud und Zug
- seit
2007: Kantone Basel-Stadt, Schwyz
- seit 2008:
Kantone
Graubünden, Obwalden, Uri
- ab 2009:
Kantone Nidwalden, Wallis
- ab 2010: Kanton Genf (Verhandlungen mit weiteren Kantonen laufen)
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| Formen der Unterstützung |
Inhaltliche
Varianten:
- Nicht zweckgebundene allgemeine Unterstützung der
Basisorganisation
- Zweckgebundene spezifische Unterstützung bestimmter
Projekte/Aktivitäten
Zeitbezogene
Varianten:
- Langfristige, regelmässige Dauerunterstützung
- Zeitlich befristete Unterstützung
Reglement über die Annahme von Drittmitteln (51 KB)
Auflistung der Zuwendungen an die Stiftung für Patientensicherheit (36 KB)
Steuerabzug:
Zuwendungen
ab CHF 100.— können bei den direkten Steuern in
Abzug
gebracht werden, da die Stiftung die gesetzlichen Bestimmungen
betreffend öffentlichem und gemeinnützigem Zweck
erfüllt. |
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| Bankverbindung |
Konto-Inhaber: Stiftung für
Patientensicherheit, Asylstrasse 77, CH-8032 Zürich
Bank: Raiffeisenbank Zürich, Limmatquai 68, CH-8001
Zürich
Konto-Nummer: 92152.39
IBAN: CH41 8148 7000 0092 1523 9
SWIFT-BIC: RAIFCH22
Bankenclearing : 81487 |
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| Kontakt |
E-Mail info [at]
patientensicherheit.ch |
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