Medienmitteilungen

Patientensicherheit Schweiz pflegt den Kontakt zu Medienschaffenden durch eine kompetente und transparente Informationspolitik. Wir publizieren in regelmässigen Abständen Medienmitteilungen zu unserer Tätigkeit und aktuellen Themen.

4.5.2016 - Medienmitteilung

Am 5. Mai ist globaler Tag der Händehygiene


Die Händehygiene ist die einfachste und wichtigste Massnahme, um eine Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern. Um jedes Jahr auf diese essenzielle Patientensicherheitsmassnahme hinzuweisen, hat die WHO einen globalen Tag der Händehygiene ins Leben gerufen. Der Händehygienetag 2016 steht dieses Jahr ganz im Zeichen der chirurgischen Händedesinfektion. Swissnoso und Patientensicherheit Schweiz wollen an diesem Tag gemeinsam für das wichtige Thema sensibilisieren.

8.4.2016 - Medienmitteilung

Patientensicherheit rund um Medikamente: Apotheken könnten eine wichtigere Rolle spielen

Korrekte Medikamentenlisten sind ein zentrales Element für mehr Patientensicherheit. Das A und O ist dabei der Medikationsabgleich an Schnittstellen, beispielsweise bei Spitaleintritt oder beim Spitalaustritt. Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz hat nun untersucht, ob und inwiefern Apotheken als Informationsquelle dafür herangezogen werden können. Die Resultate zeigen, dass Apotheken bei Stammkunden – trotz Lücken – über relevante Informationen verfügen. Für Spitäler könnte es sich daher lohnen, sich zwecks Medikationsanamnese an die Apotheke zu wenden.

22.1.2016 - Medienmitteilung

Speak Up – Etwas ansprechen kann Leben retten
Neuer Praxisleitfaden für mehr Patientensicherheit


Patientensicherheit Schweiz lanciert mit der Schriftenreihe «Wenn Schweigen gefährlich ist – Speak Up für mehr Sicherheit in der Patientenversorgung» einen weiteren Praxisleitfaden für das Gesundheitswesen. Analysen von medizinischen Fehlern zeigen, dass ein Teil der Beteiligten sich den Risiken der jeweiligen Situation bewusst waren, aber ihre Bedenken nicht äusserten. Dies gab den Ausschlag zu einer Studie, welche die Situation in der Schweiz analysierte. Daraus ist nun die Schriftenreihe Speak Up entstanden, eine konkrete Handlungsanleitung für die klinische Praxis.

15.12.2015 - Medienmitteilung

Erstes schweizweites Pilotproprogramm für Patientensicherheit abgeschlossen: Keine OP ohne Checkliste!


In einem ersten nationalen Pilotprogramm hat die Stiftung Patientensicherheit Schweiz die chirurgische Checkliste als standardisiertes Verfahren eingeführt. Deren Einsatz erhöht die Behandlungssicherheit. Zehn Schweizer Spitäler haben dafür an einem Pilotprojekt teilgenommen, gleichzeitig sensibilisierte eine schweizweite Kampagne die Fachpersonen. Resultate der Follow-up-Erhebung zeigen positive Veränderungen. Die Checkliste wird heute vermehrt, aber noch nicht flächendeckend eingesetzt. Um dies einzufordern, haben bedeutende Schweizer Gesundheitsorganisationen die Checkliste nun in einer Art Charta zur Norm in Schweizer Operationssälen erklärt. Ergänzend sind aus den Erkenntnissen des Pilotprogramms ein Umsetzungs-Handbuch sowie ein e-Learning-Kurs entstanden, die Kliniken und Praxen ab 2016 bei der Einführung unterstützen sollen.


17.9.2015 - Medienmitteilung

Internationaler Tag der Patientensicherheit 17. September 2015
Spitalinfektionen den Kampf ansagen!


Ein Meilenstein der laufenden ersten Schweizer Aktionswoche zur Patientensicherheit ist der heutige Internationale Tag der Patientensicherheit. Am diesem Tag – der dieses Jahr von der Plattform Patientensicherheit (A), dem Aktionsbündnis Patientensicherheit (D) und der Stiftung Patientensicherheit Schweiz (CH) gemeinsam durchgeführt wird – stehen die nosokomialen Infektionen im Mittelpunkt.

14.9.2015 - Medienkonferenz

Aktionswoche vom 14.-18. September 2015
Patientensicherheit geht alle an!


Unter dem Motto «Mit Patientinnen und Patienten im Dialog» findet vom 14.-18. September 2015 erstmals eine nationale Aktionswoche Patientensicherheit statt. Die von der Stiftung Patientensicherheit Schweiz initiierte Woche soll die Fachwelt und Öffentlichkeit für das zentrale Thema sensibilisieren. Schirmherr der Kampagne ist Bundesrat und Gesundheitsminister Alain Berset. An die 100 Akteure aus allen Bereichen der Schweizer Gesundheitsversorgung nehmen an der ersten Schweizer Aktionswoche teil.

Einladung zur Medienkonferenz

Montag, 14. September 2015, 11.00 – 12.00 Uhr, Medienzentrum Bundeshaus Bern


Um die Öffentlichkeit für das Thema Patientensicherheit zu sensibilisieren und auf dessen grosse gesundheitspolitische Bedeutung hinzuweisen, lanciert die Stiftung Patientensicherheit Schweiz im Jahr 2015 erstmals eine gesamtschweizerische Aktionswoche zum Thema. Gemeinsam mit dem Bundesamt für Gesundheit orientiert die Stiftung im Rahmen einer Medienkonferenz über die Aktionswoche, deren Sinn und Zweck sowie über die zahlreichen Aktionen in der ganzen Schweiz. Gleichzeitig geben Vertreter der FMH, aus dem Tessin und der Romandie einen Einblick in ihre laufenden Projekte und ihre Anliegen im Zusammenhang mit der Patientensicherheit.

Mehr Patientensicherheit im OP-Saal dank standardisierter Checkliste

Zehn Schweizer Spitäler haben das zweijährige Pilotprogramm progress! Sichere Chirurgie (2013 – 2015) von Patientensicherheit Schweiz erfolgreich umgesetzt. Ziel war, die chirurgische Checkliste korrekt und bei jeder Operation anzuwenden, um Schäden an Patienten zu vermeiden. Die Pilotspitäler haben die Liste – die sich an Cockpit-Checklisten aus der Luftfahrt orientiert – mit viel Leadership, Qualitätsbewusstsein und Ressourceneinsatz, trainiert und als neue Sicherheitsnorm etabliert. Das bewirkte markante Verbesserungen: Die Checkliste wird nun standardisiert und korrekt verwendet, und die Rollenzuteilungen sind klar. Dies optimiert die Teamkommunikation und führt zu einem Kulturwandel im OP-Saal.

Medienmitteilung vom 3. Juli 2015

Medienmaterial und Zusatzinformationen
Weitere Informationen zum Thema Sichere Chirurgie

Pilotprojekt: Medikamentenfehler in Spitälern vermeiden

Knapp jeder zehnte Patient erleidet im Spital medikamentenbedingte Schäden. Der Spitaleintritt und -austritt sind besonders riskante Momente für Fehler wie falsche Dosierungen oder Auslassungen von Medikamenten. Viele solcher Fehler liessen sich vermeiden, wenn die Medikamente des Patienten beim Eintritt systematisch erfasst und diese Angaben bei jeder Änderung bis zum Austritt immer wieder standardisiert überprüft würden. Doch diese wichtige Sicherheitsmassnahme wird in Schweizer Spitälern bisher kaum konsequent angewandt. Um diese Lücke zu schliessen, startet Patientensicherheit Schweiz ein zweijähriges Pilotprojekt (2015 – 2016) mit neun Spitälern aus allen Landesteilen, das im Rahmen der nationalen Qualitätsstrategie des Bundes durchgeführt wird.

Medienmitteilung vom 23. März 2015
Medienmaterial
Weitere Informationen zum Thema Sichere Medikation an Schnittstellen

Wenn Schweigen gefährlich ist

Ärzte und Pflegefachpersonen erleben oft Behandlungssituationen, welche bei ihnen Sicherheitsbedenken auslösen. Um die Patientensicherheit zu gewährleisten, ist es zentral, dass solche Bedenken direkt geäussert und Kollegen und Vorgesetzen darauf angesprochen werden. Nur so können Risiken für Patienten reduziert und eine Sicherheitskultur etabliert werden. Dennoch wird oft geschwiegen. In einer aktuellen Studie in der Onkologie wurde erforscht, ob und wie Mitarbeitende über potentielle Gefahren kommunizieren und welche Barrieren es gibt.

Medienmitteilung vom 17. November 2014
Weitere Informationen zum Thema Speak up

Erkenntnisse aus Fehlern fördern die Patientensicherheit
in den Spitälern

Fehler bieten die Chance, aus ihnen zu lernen. Im Gesundheitswesen sind deshalb Fehlermeldesysteme ein zentrales Element des Qualitäts- und Risikomanagements. Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz betreibt seit neun Jahren die Datenbank CIRRNET® (Critical Incident Reporting & Reacting NETwork). Spitäler aus der ganzen Schweiz leiten ihre lokalen Fehlermel-dungen an das Netzwerk weiter und ermöglichen dadurch die Identifikation von relevanten Problemfeldern in der Patientensicherheit. Diese bereitet Patientensicherheit Schweiz als Quick-Alerts auf und macht damit auf relevante Fälle aufmerksam und verbreitet praktische Handlungsempfeh-lungen. In einer aktuellen Studie bestätigen Qualitäts- und Riskmanager aus Schweizer Spitälern deren Nutzen und die hohe Qualität.

Medienmitteilung vom 24. Juni 2014
Grafik
Weitere Informationen zu CIRRNET

Chirurgische Checkliste wird Standard in 10 Pilotspitälern

Das Programm progress! Sichere Chirurgie, das Patientensicherheit Schweiz im Rahmen der Qualitätsstrategie des Bundes durchführt, zeigt Wirkung: Die zehn Pilotspitäler haben im letzten Halbjahr die chirurgische Checkliste (auch als WHO-Checkliste bekannt) auf ihre spitaleigenen Bedürfnisse angepasst, ihr OP-Personal intensiv geschult und die Anwendung im interprofessionellen Team anhand von Fallbeispielen trainiert. Am 5. Mai wurde die Checkliste nun als Standard lanciert.

Medienmitteilung vom 13. Mai 2014
Medienmaterial

Weitere Informationen zum Pilotprogramm progress! Sichere Chrirugie

10 Jahre Stiftung für Patientensicherheit

Patientensicherheit Schweiz (= Stiftung für Patientensicherheit) feiert das zehnjährige Bestehen und blickt in die Zukunft. Aufbauend auf zehn erfolgreichen Entwicklungsjahren thematisiert sie an ihrem heutigen Jubiläumsanlass die Zukunft der Patientensicherheit.

Medienmitteilung vom 12. Dezember 2013
Ansprache von Gesundheitsdirektor Dr. Thomas Heiniger

10 Schweizer Spitäler starten ein interprofessionelles Pilotprojekt für sichere Chirurgie

Die im März lancierte Ausschreibung von Patientensicherheit Schweiz für das Pilotprojekt progress! Sichere Chirurgie ist landesweit auf grosses Echo gestossen. Dies zeugt von hoher Entwicklungsbereitschaft beim Einsatz chirurgischer Checklisten in der Schweiz. Von 32 interessierten Spitälern konnten aus Ressourcengründen nur zehn Pilotspitäler für das zweijährige Vertiefungsprojekt (2013 – 2015) ausgewählt werden. Der erste Workshop zur Förderung der Sicherheitskompetenz findet im September 2013 statt.

Weitere Informationen zum Thema
Medienmitteilung vom 24. Juli 2013

Neue Studie zu Patientensicherheit: Sicherheitslücken in der Schweizer Chirurgie?

Operationsfehler wie Seiten- oder Eingriffsverwechslungen, Infektionen oder vergessene Fremdkörper sind ein Tabu, kommen aber auch in der Schweiz vor. Mit der systematischen Anwendung der chirurgischen Checkliste liessen sich viele Zwischenfälle verhindern oder rechtzeitig auffangen. Doch diese elementare Sicherheitsmassnahme ist in der Schweiz nicht flächendeckend implementiert, wie eine neue Studie der Stiftung für Patientensicherheit bei über 1’000 Chirurgen, Anästhesisten und OP-Personal belegt. Um diese Lücke zu schliessen und die korrekte Anwendung der Checkliste als verbindlichen Standard in der ganzen Schweiz zu verankern, startet jetzt ein Pilotprojekt für besseres Sicherheitsmanagement in der Chirurgie.

Weitere Informationen zum Thema
Medienmitteilung 13. März 2013

Fortschritte in der Patientensicherheit

Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz startet mit den nationalen Pilotprogrammen „progress! Patientensicherheit Schweiz“. Sie sind Bestandteil der Qualitätsstrategie des Bundes im Schweizerischen Gesundheitswesen und werden vom Bundesamt für Gesundheit finanziert. Die ersten beiden Programme fokussieren auf die Sicherheit in der Chirurgie und die Sicherheit der Medikation an Schnittstellen.

Weitere Informationen zum Thema

Patienten als Partner in der Patientensicherheit: Ab sofort können sich alle Schweizer Spitäler beteiligen

Auch Patienten können zur Verbesserung Ihrer Behandlungssicherheit beitragen. Dafür benötigen sie Informationen und die richtige Motivation und Unterstützung durch die Mitarbeitenden im Spital. Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz hat Patientenempfehlungen entwickelt, evaluiert und während zweier Testphasen in Schweizer Spitälern erprobt. Nach Vorlage sehr guter Evaluationsergebnisse und erfolgreichem praktischem Einsatz steht die Patientenbroschüre ab sofort allen engagierten Spitälern zur Verfügung. Die Patienten werden in der Broschüre durch praktische Handlungsanleitungen motiviert, selbst einen Beitrag zur Vermeidung von Fehlern zu leisten.

Medienmitteilung 24. Mai 2012
Weitere Informationen zum Thema

Kongress der Stiftung Patientensicherheit Schweiz zeigt:
Fehlerprävention im Gesundheitswesen bleibt ein Top-Thema

Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz führte vom 28. bis 30. November 2011 die seit Jahren bedeutendste Veranstaltung zu Patientensicherheit, Fehlern in der Gesundheitsversorgung, Fehlerprävention und klinischem Risikomanagement durch. Der internationale Kongress zeigte, dass Fehler in der Gesundheitsversorgung weiterhin ein zentrales Thema sind. Die Problematik wird heute konstruktiv diskutiert und die Gesundheitsbranche unternimmt zunehmend Anstrengungen. Die Fehlerprävention bleibt jedoch eine grosse Herausforderung. Die Zeit vereinzelter Pionierlösungen muss durch konsequente Verbesserungsarbeit im Gesamtsystem abgelöst werden. Dies erfordert das noch stärker koordinierte Engagement der Fachleute, der Leistungserbringer und der Politik.

Pressebilder

Sieben Jahre Stiftung Patientensicherheit Schweiz
Weiterhin grosser Handlungsbedarf bei der Fehlerprävention im Gesundheitswesen

Seit sieben Jahren engagiert sich die Stiftung Patientensicherheit Schweiz für die Prävention von Fehlern im Gesundheitswesen. Ihr siebter Jahresbericht zeigt: Sie hat seit ihrer Gründung viel geleistet und erreicht. Aktuell hat sie zum Beispiel Handlungsempfehlungen entwickelt, wie Fachpersonen konstruktiv mit Fehlern umgehen können. Trotzdem besteht weiterhin grosser Handlungsbedarf bei der Fehlerprävention im Gesundheitswesen. Denn jeder 20. Spitalpatient ist Opfer eines Fehlers. Wird die Patientenversorgung substanziell sicherer? Am internationalen Kongress der Stiftung Patientensicherheit Schweiz im November 2011 werden Entwicklungen, Trends und Lücken aufgezeigt und reflektiert.

Patienten können helfen, Fehler zu vermeiden

Patienten können mithelfen, die Sicherheit im Spital zu erhöhen. Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz gibt in einer Broschüre Tipps. 12 Spitäler testen diese Tipps jetzt im Alltag.

Die Patienten können zur Sicherheit ihrer Behandlung im Spital beitragen

Stürze älterer Menschen - Schicksal oder vermeidbares Risiko?

Verwechslungen bei Operationen – nie wieder!

Sichere Chirurgie ist machbar. Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz und der Dachverband der chirurgisch und invasiv tätigen Ärztinnen und Ärzte der Schweiz (fmch) sorgen mit einer Kampagne für die Sicherheit der Patienten.

Nationaler Kongress zu Patientensicherheit 13./14. September 2007 in Bern: "Patientensicherheit Schweiz: Aktivitäten - Stolpersteine - Perspektiven"

Patienten behandeln – aber sicher!
Am 13. und 14. September 2007 organisiert die Stiftung Patientensicherheit Schweiz einen nationalen Kongress mit dem Titel „Patientensicherheit Schweiz: Aktivitäten – Stolpersteine – Perspektiven“. Die Schweizerische Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung SQMH ist Mitträgerin des Kongresses. Es handelt sich um den grössten gesamtschweizerischen und interdisziplinären Anlass zum Thema Qualität und Sicherheit in der Gesundheitsversorgung seit je.

Stiftung Patientensicherheit Schweiz im Dienste des Gesundheitswesens - zugunsten der Patienten

Gemeinsame Medienkonferenz der GDK und der Stiftung für Patientensicherheit, vom 2. Juli 2007 in Bern
Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz stellt ihre Aktivitäten zum Schutz der Patienten erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. Nachdem sie zuerst um ihr wirtschaftliches Überleben ringen musste, legt sie nun einen beeindruckenden Leistungsausweis vor. Möglich waren diese Leistungen nur dank dem grossen persönlichen Engagement der Beteiligten und durch Spenden und Beiträge. Den Löwenanteil daran leisten die Kantone.